O.S.M.L.F.G Jahresausflug. Balkan Ver 3.0

Manchmal kommt es anders als man Denkt.

Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.


Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

Leider waren die Blauen Flecke am Himmel eher selten.
1 Woche Später ist die Region von unseren Bekannten überschwemmt worden.


Tag 1

Der Erste Tag geht über die Autobahn nach Klagenfurt.
Nach Slowenien fahren wir über den Paulitschsattel. Wobei wir noch den Seebergsattel zur Hälfte angefahren sind. Da Hannes im Kurvenrausch war hat er die Abfahrt nicht gesehen. Nach der Autobahn brauchten wir alle ein Paar kurven
J.
Durch das Logartal kommen wir aus den Karawanken raus. nach Celje geht es über kleinen Straßen an die Grenze nach Kroatien. Nach der Grenze suchen wir uns eine Unterkunft. In der Ortschaft Thelj wo auch eine Therme steht haben wir ein Günstiges Zimmer mit Abendessen und Frühstück gefunden. Die Zimmer waren echt Sauber und neu eingerichtet. Leider hatten wir kein warmes Wasser in der Dusche. Der Arbeiter der uns aufgenommen hat, hat es verabsäumt das Warmwasser aufzudrehen. Aber nach den Reichlichen Essen Mixed Grill und Wein waren wir eh schon beim einschlafen.


Tag 2

Ein Blick aus den Fenster und es schaut nach Regen aus. Auch musste es am Abend schon geregnet haben. Es ist alles nass. Wir begeben uns zum Frühstück. Das war sehr Reichlich gedeckt. Auch der Länder Spezifische Kava ist Köstlich. Wir Satteln auf und die Sonne Blinzelt aus der Wolkendecke. Ja so soll es sein.

Wir fahren über Zagreb nach Hrvatsk Kostajnica. Man merkt wieder dass diese Gegend in Krieg sehr mit genommen worden ist. Wir fahren bei Häusern vorbei, wo noch die Kugeln der MG drin hängen. Kurz vor der Grenze fahren wir eine Straße, die 10km Schnurgerade geht und mit 50km/h begrenz wurde.

Auf einer Anhöhe vor der Grenze Tanken wir noch mal. Wir Sehen die UNA „die Einzige“ Fluss. Diese ist schon sehr weit aus Ihrem Bachbett getreten. Der Tankwart erzählt uns dass es der erste regenfreie Tag ist seit 4 Wochen. Durch den langen Regen sind die Flüsse sehr hoch gestiegen.

Kaum durch die Grenze durch. Startet meine GS nicht mehr. Batterie ist zu schwach das der Starter sich dreht. Da an der Grenze sehr viele Leute herumlungern möchte ich so schnell wie möglich weg. Sridi kommandiert einen Polizisten ab, der die Bikes beaufsichtigen. Hannes und Sridi schieben mal Kräftig an und sie Schnurrt wieder. Der Polizist gibt uns noch einen Ratschlag unseren Weg zu überdenken. Da das Hochwasser die Straße über- und unter schwemmt hat. So fahren wir über Novi Grad über Banja Luka nach Prijedor. In Prijedor bleiben wir an einen Kaufhaus Stehen. Geldwechseln und ich Checke mal die Batterie. Fange an ab zupacken. Wobei 2 Wachbeamten kommen und gleich Ihre Hilfe an bieten. Ein Kabel an der Batterie hat sich gelöst, schnell angezogen und wieder alles zusammen gepackt. Die anderen kommen auch schon wieder zurück. Noch ein paar Ratschläge von den Einheimischen angenommen und so fahren wir nach Doboj. Unterwegs fällt mir auf das die GS ein bisschen Zickt. Denke mir vielleicht liegt es an dem Benzin den ich Gerade getankt habe.
Die Fähre fährt leider nicht wegen dem Hochwasser. So machen wir einen Umweg von 30Km.

Wir werden mit ein Köstliches Abendmahl empfangen. Lang ist es her, 1 Jahr wie die Zeit vergeht. Es hat sich einiges verändert. Nach den Abendessen wird noch bis in die Nacht geredet. Irgendwie fühlen sich alle 3 Richtig aufgehoben bei unseren Bekannten. Auch das neue Familienmitglied schließt uns ins Herz. Ein kleiner Hund den wir gleich Hannes Taufen. Der Abend ist schnell vorbei, leider und so Gehen wir ins Bett.

Tag 3

Wir Schlafen alle lang und gut. Wir treffen uns am Balkon und schauen uns das Wetter an. Leichte blaue Flecken am Himmel. In der Nacht hat es wieder einmal Geregnet. Die Dame des Hauses bittet uns zum ausgiebigen Frühstück. Wir verabreden uns gleich noch zu Mittag in einen Gasthaus in der Nähe. Wir fahren nach Dobjo und gehen auf dem Basar. Gleich kommen Kinder und fangen an zum Betteln. Was aber gleich unterbunden wird.
Wir schländern am Basar entlang und gehen am Platz noch ein zwei Kavas Trinken.
Gut das es Free Wifi gibt. So schaue ich mir mal die Regen Situation an. Eine Regenspirale dreht sich von Albanien bis nach Slowenien. Na Toll. Am Nachmittag fahren wir noch zu einer Burg und schauen uns Doboj von oben an.
Leider bekomme ich nach 2 Wochen ein paar Bild von der Stelle wo man Sieht das Ganz Doboj 2,5-3 Meter unter Wasser Steht. Das gibt uns mächtig zu denken. Denn Abend lassen wir wieder bei einen Köstlichen Abendmahl ausklingen.


Tag 4

Es hat die ganze Nacht geregnet. Unterm Frühstücken kommt die Sonne raus und unsere Laune Steigt. Wir fahren noch mal zu einen Bekannten der Internet hat und schauen uns die Wetter Situation an. Wir beschließen uns Richtung Osten zu fahren und danach nach Sarajevo.
Kaum kommt die Sonne ist es wieder schön warm Herrlich. Wir brechen auf, Richtung Tuzla und da holt uns der regen auch schon wieder ein. Regen und Sonne wechseln sich ab. Am Vormittag überwiegt noch der Sonnenschein. Bei Tuzla nehmen wir die M18 nach Süden. Auf der Höhe von Gojsalici nach Vlasenica fängt der Regen wieder an. Die Straße wird Schmaler und auch die Schlaglöcher nehmen zu. In Vlasenica fahren wir in den Süden. Eine gut geführte Straße mit schönen Steigungen und Kurven. Vorbei an einer Verlassenen Skiliftanlage und Hotels. Auch kommen wir bei Ortschaften vorbei die komplett zerstört worden sind vom Krieg. In dieser Gegend wir viel Holz gefällt und auch aufgearbeitet. Die Leute sind Freundlich, die meisten meinen wir haben uns verfahren. In dieser Gegend kommen fast keine Fremden vorbei. Auch kommt uns das Österreichische Militär uns entgegen.
In Sokolac fahren wir die E761 der Verkehr nimmt schlagartig zu. Was aber noch schlimmer ist, der Regen hat sich zu einen Unwetter entwickelt. Murren gehen auf die Straßen. Die Straße werden zu Flüsse, Wasser steht ca. 10 cm auf der Straße und fährt mit uns Bergab.
Kaum aus der Schlucht raus sind wir Mitten in Sarajevo in der Altstadt.
Ich bin kurzzeitig überfordert stehe an der ersten Kreuzung und es sind nur Leute um uns. Alles Touristen. Soviele Leute habe ich den ganzen Tag zusammen nicht gesehen.

Ein Hotel ist auch schnell gefunden. Die Rezeptionistinn murrte nicht ein Mal, dass wir den Vorraum nass gemacht haben. Unsere Kleidung schwimmt richtig. Eine Tiefgarage befindet sich in der Nähe die was bewacht ist, Perfekt.

Wir beziehen das Zimmer und richten uns für die City her. Kaum aus dem Hotel und die Sonne scheint. Wir gehen durch die Altstadt und sehen uns den Markt an. Wir lassen den Abend bei Cevapcici und Tee ausklingen.


Tag 5

Es regnet es regnet die Erde die wird Nass.
Wir gehen nach dem Frühstück noch eine kleine runde und beschließen doch auf eine weiterfahrt. Schlimmer wie gestern kann es nicht mehr werden.

Kaum stehen unsere Motorräder vor dem Hotel. Wo wir am Gehsteig auf packen. Kommt schon die Polizei und Schleppen die Autos ab. Uns lässt er doch noch fertig auf packen. In Regen geht es über die Sniperalle raus. An einer Kreuzung sehe ich gerade das meine Gs die 100.000 Km vollmacht. Schnell ein Foto. Und es geht nach Mostar.

Wie nehmen die E73 und es klart auf.  In Jablanica suchen wir den Tito Bunker und werden Richtung Norden geschickt. Nach 5 Minuten sind wir aus der Ortschaft raus, und haben uns schon verfahren. Aber am Straßenrand sehen wir was Leckeres am Grill und Mittag ist es auch schon.
Nach dem Essen schwingen wir uns wieder auf die Motorräder und fahren Richtung Mostar neben den Fluss Neretva. Atemberaubende Ausblicke belohnen uns. Kaum in Mostar angekommen stellt sich wieder mal dir Zimmerfrage. Erstes Hotel zu. Wir fahren in die Stadt hinein. So fahren wir in die Richtung zur Alten Brücke. Und kaum in den Kleinen Gassen angekommen, winkt einer wir sollen folgen. Er hört nicht auf zum rennen wir Fragen wohin? Er möchte uns einen Parkplatz zeigen aber wir brauchen was zum schlafen. Er „kein Problem einfach mit kommen“.

Und so läuft er voraus, mitten in Fußgängerzone rein. Da Stehen wir auf einmal vor den Haus Marschall. Wir werden von einer Dame gleich instruiert in Sachen Zimmer und Preis. Und wir packen ab. Und auf einmal kommt ein Kellner mit drei Bier und sagt schöne Grüße von der Dame des Hauses. Na da haben wir wieder was gefunden.
Die Bar am Platz gehört zum Haus, na wunderbar besser kann es nicht laufen.
Wir machen uns noch Frisch und erkunden Mostar. Eine schöne alte Stadt mit kleinen Gassen und natürlich die Berühmte Brücke. Auch die Brückenspringer sind da. Im Tito lassen wir den Abend gut Ausklingen.


Tag 6

Buhh mein Schädel Brummt. Auch die andern zwei sind nicht ganz fit. Wir gehen ins Tito auf einen Espresso und lassen von den Bäcker was zum Frühstück bringen. Der Tee macht uns wieder Fit. Wir beschließen einstimmig  noch einen Tag zu bleiben und Mostar uns anzuschauen. Wir verbringen den Tag mit Spazieren gehen und mit Tee / Kava Trinken. Am Abend essen wir noch an einer der Terrasse Restaurants am Fluss. Und ein Abschlussbier im Tito. Heute gehen wir mal früher ins Bett. Morgen geht es wieder Richtung Norden.


Tag 7

Die Sonne scheint und wir Satteln wieder auf. So geht es die Strecke bis Jablanica wieder zurück. In Jablanica machen wir Frühstück bei einem Supermarkt und beobachten das geschehen.  Die Straße nach Bugojno sind sehr Kurvenreich und die Gegen ist schön. Es geht wieder in die Berge hinauf. Vorbei an  Skigebiet wo Fleißig gebaut wird. Auf der E761 fahren wir nach Bihac. Die Straße ist neu angelegt und vom Feinsten. Blicke rechts und links erklären auch warum sie gut Ausgebaut ist. Die Gegend ist mit Bomben Krater gepflastert.
Kurz vor unserem Ziel werden wir von der Polizei aufgehalten und unser Nummer geprüft. Ob wir eine Radarbox ausgelöst haben. Die Boxen sind übers Internet mit einen Zentralregister verbunden. Innerhalb von 30min ist die Übertretung mit Kennzeichen regestiert. Gott sei Dank liegt nichts vor. Wir werden noch gewarnt das in 1km noch eine Box steht und so ziehen wir weiter. In Bihac suchen wir uns ein Hotel. Und gehen noch den letzten ausgiebig Essen. Leider finden wir die Stadt Bihac nicht so schön und Sympathisch. Auch hat uns der Dauerregen ziemlich zu gesetzt.


Tag 8

Das Hotel war jetzt nicht der Glücksgriff. Beim Auschecken bekommen wir noch eine Rechnung und es geht nach Hause. Das Wasser von der Una tritt hier und da über die Ufer. Kein Wunder bei dem regen der letzten Woche. Wir fahren über die Grenze und fahren über Schmalen Straßen nach Slowenien. Wir kommen gut voran, die Straßen sind gut ausgebaut. Über dem Loiblpass kommen wir nach Österreich und fahren über die A10 wieder Richtung Salzburg.


Durch den Regen haben wir unsere Reiße um einen Tag verkürzt. Durch den Wechsel von warm und Kalt, Regen und Sonne sind wir alle erschöpft. Ich Verlasse die Gruppe in Villach und fahre zur meiner Familie die einen Spontan Urlaub in der Gegend macht.
Meine Zwei Freunde schlagen sich bei Regen und Temperaturen bei 0 C nach Salzburg durch und kommen Spät am Abend zu Hause an.


Fazit:
Es war eine Wunderbare Tour. Wir sind nicht die Route gefahren die wir geplant haben. Der Starke Regen in der Region, rund um die Adria hat uns einen Strich durch die Rechnung gezogen. Leider sind durch den Starken Regen einige Orte unter Wasser. Auch Doboj wo wir jedes Jahr waren ist nicht Verschont geblieben.
Hoffen wir es wird nächstes Jahr wieder Wärmer und Trockener.